>National Novel Writing Month …

>Okay… ich klaue…nein, lasse mich inspirieren von einem Blogeintrag den ich eben gelesen habe… ich nenne meinen:

My Life as a Nanoer (2005-2009)

Und natürlich entstand bei mir sofort Verwirrung und Panik weil ich
a) meine Nano-Novel von 2005 nicht im dazugehörigen Ordner zu finden glaubte
b) der Ordner 2006 komplett leer ist
c) der Ordner 2007 drei Verschiedene Entwürfe enthält

uhm

Es stellte sich heraus, dass ich a) lösen könnte indem ich einfach mal das im Ordner befindliche und komplett bescheuert benannte Worddokument geöffnet habe und dort meine erste und einzige 50 000 wort Novel gefunden habe.

2006 ist mir komplett entfallen und 2007 war glaub ich das Jahr der Suche nach etwas zu schreiben…

aber erst mal der Reihe nach.

Nanowrimo 2005 oder OMG OMG OMG ein Punkt zählt auch als Wort oder?
Ich hatte große Pläne. Ich zitiere mich selbst (ich kann mich auf Englisch besser ausdrücken und hab die Novel sogar auf Englisch geschrieben): “/won/ because I wanted to explore the possible homophones that went with this phonetic description. The number, the personal pronoun, the past of the verb „to win”. She intended to explore the respective connotations, meaning individuality, beginning, uniqueness, loneliness, victory, overcoming of barriers and fears, creativity.” Großer Plan. Am Ende kam dabei heraus, dass ein Agent Namens Jack Nikleson, der Panikattacken beim Anblick von Marienkäfern hat, die Welt retten muss. ich lebte von den Dares. Und ich hatte viiiiel Spaß (und konnte die Trennung von meinem Exfreund wunderbar verarbeiten…). Bis heute sitze ich noch an der Überarbeitung und wenn ich mich mal zum Affen machen will, lass ich das jemanden lesen.

Nanowrimo 2006 – the lost years
Ernsthaft: Ich hab keinen Plan. Ich weiß es nicht. Null. Nada. Weg. Ich weiß nur, dass ich es nicht geschafft habe, was auch immer es war.

Nanowrimo 2007 – I think I’ll write a Stargate Novel or maybe I won’t
Ich vermute, dass es durchaus sein kann, dass ich die Stargate Atlantis (Ja ich war Fan) Novel 2006 geschrieben habe aber laut dem Worddok ist sie von 2007. Ich bin verwirrt. Auf jeden Fall war der Titel “Mindgames” und ich glaub die Autoren von SGA hätten sich echt ne Scheibe von dem Inhalt abschneiden können. Ich kam aber anscheinend nicht weit mit der Ausformulierung. Und finde stattdessen “Fast wie Hamlet…” im selben Ordner. Da geht es um einen Studenten, der mit einem notorischen Frauenliebhaber und einer paranoiden Katze zusammenwohnt. Ich frage mich, ob die Dares so gesund für mich sind…. auf jeden Fall kam ich da auch nicht weit. Mitlerweile habe ich aber beschlossen, ein anderes Fragment mit dem zusammenzuwerfen und dann könnte da fast was draus werden… (Wer einmal EEEEEEEEEE gelesen hat, der sieht in jedem Manuskript die Chance doch noch Sinn zu machen).

Nanowrimo 2008 – der Agnostiker spricht
Arbeitstitel “Selling Nessi”. 29017 Wörter. Prüfungen und Kolloquien und eine Abschlussarbeit kamen mir in die Quere. Aber daran arbeite ich noch weiter. Ich lebe wieder von Dares, aber diesesmal gezielt ausgewählt und nicht per Zufallsgenerator a la “oh.. naja.. wenn ich eben zufällig bei ‘death through penguins’ lande dann muss das wohl so sein”. Und ich klaue wie die Jahre zuvor (2005 ausgenommen), Titel aus dem Adopt a Title thread im Forum. Weil ich das einfach nicht kann. Titel ausdenken. Da geht es um Lena und Lena ist tot. Vielleicht nicht wirklich originell, aber wenigstens hatte ich einmal eine Idee bevor ich angefangen hab, die auch umzusetzen war. Auszug gefällig von Lena, die betrunken ist? Bitte:

Ein Stockwerk habe ich erfolgreich hinter mich gebracht als plötzlich, und damit komme ich nicht wirklich klar, ein Hindernis in Form eines großen, schlanken Mannes mit rötlich-blonden Haaren vor mir auftaucht. Praktisch aus dem nichts und mitten in meinem Weg. Ich kralle mich am Treppengeländer fest, sortiere meine Gesichtszüge in einen leicht genervten Ausdruck und murmele ein wenig überzeugendes: „Passen Sie doch auf.“ Das große, schlanke, männliche, rot-blonde Hindernis lächelt leicht überrascht. „Ich stehe hier schon seit Sie da oben um die Ecke gekommen sind.“ Ich zeige mich wenig beeindruckt. „Um ehrlich zu sein, habe ich mir Sorgen gemacht, dass Sie gleich fallen.“ Wenn ich mir nicht absolut sicher wäre, dass ich momentan absolut keine Kontrolle über meine Körperflüssigkeiten habe, würde ich jetzt schnauben. Aber so eklig will ich dann auch nicht sein. „Danke, es geht schon.“ Immer noch wenig überzeugend, aber es sind schon weitaus abstrusere Lügen geglaubt worden. „Wenn Sie es sagen.“ Sehen Sie. Er spricht weiter. „Sie sind neu hier, stimmts?“ Ich wundere mich kurz, was an meinem Körper ihm signalisiert, dass ich mich mit ihm unterhalten möchte, kann aber kein Körperteil benennen und entscheide mich für: „Nein. Ich lebe hier schon seit vier Jahren. Auf Wiedersehen.“ Ich werde mutig, lasse das Treppengeländer los und weiche dem großen, schlanken, männlichen, rot-blonden Hindernis auf unsicheren Füßen aus. Er sagt nichts, beobachtet mich noch ein paar Schritte bis ich wieder festen Halt am Geländer habe und dreht sich dann um. Als ich um die Kurve auf den nächsten Treppenabsatz trete, sehe ich nur noch, wie er in Frau Meiers Wohnung verschwindet. Was zum Teufel? Seit wann hat Frau Meier denn einen Sohn?

Das braucht alles noch ein Ende, das kenn ich schon, aber ich muss noch viel editieren und hach…

Nanowrimo 2009 or can it be November already?
Dieses Jahr bin ich gerüstet: Plan, storyline, Charaktere. Und wahrscheinlich NULL Zeit. Ich bin wahrscheinlich noch nicht mal zuhause mit Internetzugang. Wie immer. Super Timing. Worum es geht mag ich jetzt noch nicht sagen. Wer weiß schon ob das so bleibt… ich vermeide zwar absichtlich den dares thread aber….

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